Info Rhein-Main-Bündnis gegen Hartz Pläne

Erstellt: Donnerstag, 20.02.2003 08:50

Informationen des Rhein-Main-Bündnisses gegen die Umsetzung
der Hartz-Pläne

Liebe MitstreiterInnen,

hier wieder einige interessante Infos:

# Von 21.02. bis einschließlich 28.08. wird der Verteiler des Rhein-Main-Bündnisses vom Frankfurter Arbeitslosenzentrum bedient. In diesem Zeitraum wichtige Meldungen bitte zur Weiterleitung an FALZ-@t-online senden.

# Nicht vergessen: Das nächste Treffen des Bündnisses gegen die Umsetzung der Hartz-Pläne ist am 05. März (Aschermittwoch) wie gewohnt um 19.30 h im Club Voltaire.

Solidarische Grüße
Frank Jäger

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Inhalt:
1. PSA Ffm
2. Aktionen in Berlin
3. "Radikale" gegen PSA
4. Neue Berichte im Labournet

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1. PSA Ffm

Für Frankfurt sind 10 PSA geplant. Eröffnung voraussichtlich 1.7. oder 1.8. U.a. sollen zwei PSA in FFM - Höchst eröffnet werden. Eine gewerbliche und eine Kaufmännische mit jeweils ca 50 Teilnehmer. drei
Monate lang soll das Gehalt eines PSA-Beschäftigten zu 100 Prozent, weitere drei Monate zu 75%, dann weitere 3 Monate zu 50% subventioniert werden

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2. Aktionen in Berlin
Meldung:

Am Dienstag, den 18.02.03 empfingen25 DemonstratInnen, darunter der Bundes-Erwerbslosenausschuss der Gewerkschaft Verdi, die nicht vorhandene PSA/Leiharbeit
-
Verhandlungskommission der Gewerkschaften
Verdi und IG Metall. Nach etwa 35 Minuten trat der DGB - Vorsitzende Sommer vor die Kundgebung. Er teilte
offiziell mit, dass die Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite kurzfristig den Vorschlag gemacht hätte, den Ort zu wechseln, weil beim letzten Mal in Frankfurt/Main "Anarchos" diese durch Besetzung einer Leiharbeitsfirma gestört hätten. Der DGB habe dem zugestimmt, "weil er verhandeln wolle."

Wo morgen die Pressekonferenz stattfindet, ist unklar. Wahrscheinlich doch im DGB-Haus, aber wer weiß.

Gruß Hinrich (Anti-Hartz-Bündnis Berlin)

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3. "Radikale" gegen PSA
Aus: yahoo Schlagzeilen

Dienstag 18. Februar 2003, 12:04 Uhr
Tarifverhandlungen für Zeitarbeitbranche fortgesetzt
Berlin (AP) Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB hat die
Tarifverhandlungen für die Zeitarbeitsbranche mit dem Bundesverband Zeitarbeit (BZA) und der Interessengemeinschaft Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IgZ) am Dienstag fortgesetzt. Die Gespräche würden an einem geheimen Ort stattfinden, weil eine radikale Gruppe
angekündigt hatte, die Gespräche zu stören, teilte DGB-Sprecher Hilmar Höhn in Berlin mit. Die Proteste richteten sich direkt gegen den Gewerkschaftsbund, dem die Gruppe Verrat an den arbeitenden Menschen vorwerfe.
Ziel der Gespräche ist es, erstmals einen flächendeckenden
Tarifvertrag für Leiharbeiter auszuarbeiten. Weil beide Verbände jedoch bislang keine Tarifgemeinschaft gebildet haben, werden getrennte Verhandlungen geführt. Ein Ergebnis soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden. Der DGB fordert für die Leiharbeiter die gleichen Löhne und Gehälter wie für die Stammbelegschaft. Der BZA plädiert hingegen für längere Übergangsfristen mit zunächst
geringerer Bezahlung.
Nach Informationen der IG-Metall gibt es in Deutschland insgesamt rund 800.000 Zeitarbeiter. Der BZA vertritt eigenen Aussagen zufolge 200 Zeitarbeitsfirmen mit rund 100.000 Leiharbeitern. Die Zahl der von der IgZ vertretenen Leiharbeiter liegt nach Gewerkschaftsangaben darunter.
(http://de.news.yahoo.com/030218/12/3au66.html)
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4. Neue Berichte im Labournet

Proteste gegen die PSA-Tarifierung gehen weiter! Fortführung der "Tag(e) der Gewerkschaften"
29. Januar 2003: "Tag der Gewerkschaften" - Berichte von
"Tag(en) der Gewerkschaften"
Diskussion: (Lohn)Arbeit und Erwerbslosigkeit / Arbeit, Arbeit, Arbeit - "realpolitische" Modelle der Sozial- und
"Beschäftigungs"politik / PSA und andere Sklavenhändler
Unter:
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/modelle/hartz/tagd
ergew.html
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