Eigenbemühungen

Datum:Sonntag, 15.04. 10:26
Autor: Sassy
Betreff:Eigenbemühungen
Text:Ich möchte nochmal einiges klar stellen, denn ich bin wegen meiner Mutter und unserer ganzen Situation eh schon psychisch so den Bach runter, da kann ich Sticheleien, Seitenhiebe und Unterstellungen gerade noch gebrauchen. Bei gewissen Menschen wäre etwas mehr Empathie sicher nicht verkehrt!

1. Wenn ich sage ich möchte mich arbeitslos melden, heißt das nicht, dass ich das tun möchte, um dann nichts zu tun und von Harz IV zu leben. Ich möchte arbeiten und mein eigenes Geld verdienen, bin aber auch realistisch, dass das in meinem Alter von 48 Jahren und längerer Nicht-Berufstätigkeit nicht so einfach sein wird. Und einen Job für mich herzaubern kann weder ich, noch ein Jobcentermitarbeiter.

2. Ich bin keine ungelernte Kraft, ich habe eine abgeschlossene universitäre Ausbildung, die ich natürlich auch zur Stellensuche nutzen möchte. Hierbei überlege ich natürlich, wie kann ich meine Chancen in dem Bereich auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Dabei habe ich natürlich mehrere Ideen: bundesweite Bewerbung, da zur Zeit deutschlandweit pädagogische Fachkräfte gesucht werden, mit einem Bufdi im pädagogischen Bereich meine Berufspraxis erhöhen und erneuern und mich so für potentielle Arbeitgeber interessant zu machen, selbstverständlich auch mich auf Jobs zu bewerben, die nur Teilzeit sind und unter meiner Ausbildung liegen, mich z.B. als Magister Pädagogin auch auf Erzieherstellen und Kinderpflegerstellen zu bewerben. Man kann sich ja dann aus diesem Arbeitsverhältnis heraus immer noch für einen höher qualifizierten Job bewerben oder auf eine Vollzeitstelle.

Ich verstehe nur nicht, warum es in Foren immer wieder Menschen gibt, die einem gleich das Schlechteste unterstellen, Leute noch extra runtermachen, wenn man eh schon mit den Nerven am Ende ist, anstatt seine Mitmenschen positiv zu bestärken und sich dann mit ihnen zu freuen, wenn es z.B. mit einem Job geklappt hat und man dabei auch beteiligt war. Da darf man sich dann auch gerne selbst loben und auf die Schulter klopfen. Ich verstehe nicht, dass es Menschen gibt, die es mehr befriedigt andere niederzumachen, als eine helfende Hand zu bieten. Also, komisch, mich befriedigt letzteres mehr, aber vielleicht ist das die Pädagogin in mir und Behördenmenschen denken da anders.

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Brief Eigenbemühungen • Sassy • Sonntag, 15.04. 10:26

Re: Eigenbemühungen • Erwin Denzler • Sonntag, 15.04. 18:08

Problem der inflationären Überqualifizierungen • Kai Apel. • Montag, 16.04. 09:11

Aufruf • Sassy • Sonntag, 15.04. 10:42

Ergänzung • Sassy • Sonntag, 15.04. 10:50

Angebot und Nachfrage • Kai Apel. • Montag, 16.04. 09:27