Welche Möglichkeiten hat man gesetzlich, wenn der Amtsarzt einen krank schreibt?

Datum:Mittwoch, 06.12. 22:32
Autor: Jeb
Betreff:Welche Möglichkeiten hat man gesetzlich, wenn der Amtsarzt einen krank schreibt?
Text:Liebe Foristen,

wenn ich vom Jobcenter (JC) aus zu einem Amtsarzt muss und der mich psychiatrisch krank schreibt (auch nur ein bisschen), welche Möglichkeiten habe ich juristisch dagegen vorzugehen, beziehungsweise habt Ihr einen Tipp, wie Ihr das mal durchgezogen habt?

Ich bin gesund und habe aber Sch*ss vor dem Amtsarzt. Keine Angst ! Mögt Ihr zurückschmettern, unisono. Aber ich hatte enorme Probleme, weil mein JC versucht hat, mich gesetzlich betreuen zu lassen. Das tut es derzeit nicht. Zwischenzeitlich erklärte es mich aber für psychiatrisch erkrankt und erwerbsunfähig (und hielt ohne Antwort fünf Monate mein Hartz-IV und die Krankenkassenbeiträge ohne einen Bescheid zurück) . Es hat auch eine Art "Gutachten" nach Aktenlage (E-Mails) anfertigen lassen, das es jetzt zwar selbst als "so nicht so ganz korrekt gemacht" abtut, aber weder aus der Akte nimmt noch mir oder dem Anwalt zeigt (es antwortet ihm einfach nicht).

Jetzt fürchte ich, dass ein eventuell angesetzter Amtsarzttermin ein Ergebnis bringt, das mich ein wenig psychiatrisch erkrankt darstellt. Der Grund wäre einzig, dem JC einen Gefallen zu tun, denn einen Kunden gestzlich betreuen zu lassen (was Gott sei Dank abgewendet werden konnte, mit enormen Beträgen), scheint wenig sozial.
Das JC möchte aber unbedingt sozial erscheinen.

Diesen Widerspruch kann man auflösen, indem ich einfach auch ein wenig psychiatrisch erkrankt "bin", laut Amtsarztgutachten. Das abzuwenden ist das Ergebnis größerer Mühe und akribischen Vorgehens und ich schaffte es jetzt ein Jahr.

Ich bereite mich darauf vor, doch bald zum Amtsarzt zu müssen (es steht sogar in der EGV).
1.Frage: Wenn der mich, gesund Gott sei Dank, in einem psychiatrischen Gutachten, jetzt erstmals unter meiner Inaugenscheinnahme, krankschreibt, was kann ich dann dagegen machen? ich möchte mich schonmal mit der Rechtslage vertraut machen. Geht bitte einfach davon aus, dass der Amtsarzt mich (leicht) psychiatrisch krank schreibt. Das tue ich auch seit einem Jahr (und bei entsprechenden früheren, weniger heiklen EInladungen zum Amtsarzt, denen ich entgehen konnte. Ich bin gut damit gefahren, mich nicht auf meine psychische Gesundheit untersuchen zu lassen und das soll auch so bleiben.

Genau genommen bin ich aber ja schon psychiatrisch erkrankt geschrieben, laut JC.
2.Frage: Wie bekomme ich dieses "Gutachten" aus meiner Akte- möglichst ohne zum Amtsarzt zu gehen, der das bestätigen könnte.

Bin gesund, habe Essen und ein dufte Dach überm Kopf dank Dritten- ich tue das, damit es auch so bleibt. Danke fürs Lesen; ich suche Erfahrungen oder auch einen Rechtstipp.

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Brief Welche Möglichkeiten hat man gesetzlich, wenn der Amtsarzt einen krank schreibt? • Jeb • Mittwoch, 06.12. 22:32

Danke für Ihre Expertisen, Kommentare und auch Anregungen (betr. Formulierung) • Jeb • Freitag, 08.12. 13:49

wenn du arbeiten gehst • Daniel D. • Samstag, 09.12. 19:30

Re: wenn du arbeiten gehst • Jeb • Sonntag, 10.12. 20:39 NEU

Re: wenn du arbeiten gehst • Tinabiene • Gestern 11:57 NEU

Re: Welche Möglichkeiten hat man gesetzlich, wenn der Amtsarzt einen krank schre • charon • Donnerstag, 07.12. 10:46

Re: Welche Möglichkeiten hat man gesetzlich, wenn der Amtsarzt einen krank schre • Arnulf A. • Donnerstag, 07.12. 09:03

Re: Welche Möglichkeiten hat man gesetzlich, wenn der Amtsarzt einen krank schre • kmsmr • Donnerstag, 07.12. 08:35

Re: Welche Möglichkeiten hat man gesetzlich, wenn der Amtsarzt einen krank schre • Fidel Castrop • Donnerstag, 07.12. 08:21

Bitte benennt die konkreten Rechtsgrundlagen (§) • ulla • Samstag, 09.12. 14:14

Im SGB II zu lesen, unter • Knollee • Samstag, 09.12. 22:18